Multiple Sklerose (MS) in der Intensivpflege
Bei fortgeschrittener Multipler Sklerose mit komplexem pflegerischem Bedarf – etwa Beatmung oder Tracheostoma – kommt es besonders auf eine ruhige Alltagsgestaltung und ein eingespieltes Team an.
Was Sie wissen sollten
Verläufe unterscheiden sich stark
Symptomvielfalt
Interdisziplinäre Anbindung
Pflege und ärztliche Verantwortung
So unterstützen wir Sie pflegerisch
- •Beatmungs- und Tracheostomaversorgung nach Bedarf
- •Lagerung, Kontrakturenprophylaxe und Mobilisation
- •Unterstützung bei Ernährung und Schluckstörungen
- •Individuelle Tages- und Ruhephasen
- •Kontinuierliche Kommunikation mit Angehörigen
Das übernehmen Ärztinnen und Ärzte
- •Diagnostik und Verlaufskontrollen
- •Immunmodulierende oder symptomatische Therapien
- •Medikamentöse Spastik- und Schmerztherapie
- •Entscheidungen zu Ernährungssonden und Beatmung
Wann wird MS zur Intensivpflege-Indikation?
Bei fortgeschrittener Multipler Sklerose können Schluckstörungen, Ateminsuffizienz oder ein Tracheostoma eine intensivpflegerische Versorgung notwendig machen. Die medizinische Einschätzung obliegt den behandelnden Ärztinnen und Ärzten.
Gestalten Sie den Alltag flexibel?
Ja. Wir orientieren uns an Tagesform und Belastbarkeit und passen Pflege- und Mobilisationseinheiten entsprechend an.
Kann die Versorgung in einer eigenen Wohnung stattfinden?
In vielen Fällen ist die häusliche Versorgung möglich, sofern räumliche und personelle Voraussetzungen erfüllt sind. Wir prüfen dies individuell.
Persönliche Beratung – bundesweite Anfragen
Wir prüfen jede Versorgungssituation individuell. Sprechen Sie mit unserem Koordinationsteam.
