Versorgung von Menschen im Wachkoma
Menschen im Wachkoma benötigen eine ruhige, verlässliche und wahrnehmungsfördernde Pflege. Wir gestalten diesen Alltag strukturiert, respektvoll und in enger Abstimmung mit Angehörigen und behandelndem Team.
Was Sie wissen sollten
Kontinuität ist entscheidend
Beatmung & Tracheostoma
Wahrnehmungsförderung
Pflege und ärztliche Verantwortung
So unterstützen wir Sie pflegerisch
- •Kontinuierliche Beobachtung von Vitalparametern
- •Beatmungs- und Tracheostomaversorgung
- •Lagerung, Prophylaxen und Hautpflege
- •Elemente der basalen Stimulation im Tagesablauf
- •Einbindung und Entlastung von Angehörigen
Das übernehmen Ärztinnen und Ärzte
- •Neurologische Verlaufsbeurteilung
- •Medikamentöse Therapieentscheidungen
- •Entscheidungen zu Ernährung, Beatmung und Weiteren
- •Palliativmedizinische Bewertungen
Was bedeutet Wachkoma?
Der Begriff Wachkoma (Syndrom reaktionsloser Wachheit) beschreibt einen Zustand, in dem Patientinnen und Patienten wach erscheinen, jedoch keine bewussten Reaktionen zeigen. Die medizinische Einordnung erfolgt durch behandelnde Ärztinnen und Ärzte.
Welche Rolle spielt basale Stimulation?
Basale Stimulation ist ein wahrnehmungsförderndes Pflegekonzept, das wir – abgestimmt mit dem therapeutischen Team – in die Alltagsstruktur integrieren.
Können Angehörige eingebunden werden?
Ja. Angehörige spielen eine wichtige Rolle in Ansprache, Ritualen und Alltagsgestaltung. Wir unterstützen sie mit Anleitung und Gesprächen.
Persönliche Beratung – bundesweite Anfragen
Wir prüfen jede Versorgungssituation individuell. Sprechen Sie mit unserem Koordinationsteam.
